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Kaplan Johannes Schaan |
Darf
ich mich vorstellen?
Für viele bin ich schon nicht mehr ganz neu, und doch möchte ich mich Ihnen an dieser Stelle noch mal vorstellen. Am 12. Juni 1980 in Berlin-Moabit geboren, bin ich ab 1986 in Berlin-Kreuzberg zur Pfarrei St. Marien-Liebfrauen gehörig aufgewachsen. Meine Eltern und mittlerweile nur noch vier meiner sieben jüngeren Geschwister leben bis heute in der Lausitzer Straße. Nach der Grundschulzeit an der Niederlausitz-Grundschule besuchte ich - wie auch zuvor unser Pfarrer - von 1990 bis zum Abitur 1999 das Canisius-Kolleg der Jesuiten in Berlin-Tiergarten. Im Mai des Jahres 1993 hörte ich in der Gemeinde „Bruder Klaus“ in Berlin-Neukölln die Grundkatechesen des Neokatechumenalen Weges, den auch meine Eltern gegangen sind, und machte mich selbst auf diesen Weg des Glaubens. Die Gemeinschaft, der ich angehöre, ist im Laufe der Jahre zu einem festen Fundament meines Glaubens geworden. Sie ließ mich die unsagbar reichen Gnadenschätze der Kirche erfahren, meine Beziehung zu Jesus Christus wachsen und erweckte in mir die Berufung Priester zu werden. Durch einen engen Kontakt zum 1991 in Berlin entstandenen Priesterseminar „Redemptoris Mater“ und einigen Seminaristen kam schon im Jugendalter in mir der Gedanke auf, dass Gott mich vielleicht zum Priestertum berufen könnte. Nach einer Wallfahrt der europäischen Jugendlichen nach Loreto im Sommer 1995, an der auch Papst Johannes Paul II. teilnahm, verspürte ich, dass dieser Ruf Gottes mehr war als nur ein Hirngespinst. Nach dem Abitur wollte ich aber erst einmal ein „normales“
Studium beginnen. Doch Gott hatte anderes im Sinn. Im September kam der Bescheid
zur Einberufung zum Militärdienst, den ich dann für 10 Monate in Halle und
Berlin leistete. In all den Jahren des Studiums und der Ausbildung in Berlin, Greifswald, Chemnitz und Rom wurde mir immer klarer, dass der Weg zum Priestertum dem Willen Gottes für mein Leben entsprach und dass sein Wille mehr zu meinem Glück beiträgt, als ich es mir vorstellen konnte. Es schloss sich der Pastoralkurs im Pastoralseminar St. Petrus mit einem Gemeindepraktikum in St. Bonifatius in Berlin-Kreuzberg und dem Diakonatspraktikum in St. Matthias in Berlin-Schöneberg in Berlin an, bis dann der lange Weg zum Priestertum mit der Priesterweihe am 11. Juni 2011 einen ersten Höhepunkt fand. Jetzt darf ich, wie es unser Weihbischof Matthias Heinrich in seiner Predigt an diesem Tage ausdrückte, als Kaplan hier in Brandenburg erst wirklich lernen, Priester zu werden. Und darauf freue ich mich sehr! Ihr Kaplan Johannes Schaan |
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| aktualisiert am 24.12.11 | ||